Neuer Standort –
neues Konzept!

Eröffnung der neuen Dauerausstellung: Herbst 2022

Im Herbst 2022 wird das Kölnische Stadtmuseum in der Minoritenstraße 13, im ehemaligen Modehaus Franz Sauer, neu eröffnet.
Freuen Sie sich mit uns auf eine verblüffende, innovative Dauerausstellung, die die Geschichte der Stadt Köln mit all ihren Facetten, Widersprüchen und unterschiedlichen Perspektiven ganz neu erzählen wird – und auch die Gegenwart und Zukunft der Stadt in den Blick nimmt!

Moderne Inszenierungen, spannende Themen und viele digitale Angebote werden Ihren zukünftigen Museumsbesuch zu einem besonderen Erlebnis machen.


Mit dem Umzug in die Minoritenstraße ändern wir nicht nur unsere Adresse, sondern das komplette Museumskonzept. Anstelle der bekannten inhaltlichen Schwerpunkte historischer Museen stehen im neuen Stadtmuseum Emotionen – Gefühle und Stimmungen, mit denen jede*r etwas verbindet – im Vordergrund.

Oberthemen der Ausstellungsbereiche sind acht emotionale Fragen, beispielsweise „Was lieben wir?“, „Was macht uns Angst?“, „Was bewegt uns?“ oder „Woran glauben wir?“.

Die Visualisierung zeigt den Querschnitt des neuen Museums.
Die zukünftigen Ausstellungsflächen (© neo.studio neumann schneider architekten)

Die Visualisierung zeigt Personen im neuen Frageraum „Worauf haben wir Lust“ im Museum. Der Raum ist im Farbton rosa gehalten.
Blick in den Ausstellungsbereich „Worauf haben wir Lust?“ (© neo.studio neumann schneider architekten)

Es wird emotional

Was machte den Menschen im Mittelalter Angst, was vor 200 Jahren, was vor 50 Jahren? Welche Entwicklungen und Ereignisse oder Bedingungen verbanden früher die Kölner*innen, welche heute? Was lieben die Kölner*innen jetzt besonders, was früher?

Stadtgeschichtliche Ereignisse und Objekte werden so auf ungewöhnliche Weise nebeneinandergestellt und überraschende Parallelitäten aufgezeigt.

Seien Sie gespannt!


Ungewöhnliche Gegenüberstellungen

Das neue Ausstellungskonzept erlaubt eine ungewöhnliche Themenvielfalt: Bei der Frage „Woran glauben wir?“ geht es nicht nur um Religion und Ideologie, sondern auch um Themen wie Geld und Fußball. Der Raum „Was macht uns Angst?“ schlägt einen Bogen von Kriegen und der NS-Zeit bis hin zu aktuellen Ereignissen wie dem Attentat in der Keupstraße oder der Corona-Pandemie. Und im Frageraum „Worauf haben wir Lust?“ wird nicht nur das Thema Sexualität in den Blick genommen, sondern auch die Geschichte der Kölner Unterhaltung – vom mittelalterlichen Tanzbären über die 1980er-Jahre-Rock-Clubs in den Industriebrachen bis heute.


Acht zentrale Fragen!


Die Visualisierung zeigt den neuen Auftaktraum der Ausstellung. Er ist in einem dunklem Grauton gehalten. Es stehen Personen im Raum und schauen sich Ausstellungsgegenstände an.
Der Auftaktraum (© neo.studio neumann schneider architekten)

Ein Auftaktraum zu Beginn der Ausstellung bietet parallel zu den Themenräumen einen kurzen Überblick über die wichtigsten historischen Epochen und Entwicklungen der Stadtgeschichte.

Hier finden Sie herausragende Sammlungsobjekte, wie z.B. den Verbundbrief von 1396, das Stadtsiegel oder das historische Stadtmodell, das Köln im Jahr 1571 zeigt. Sollten Sie wenig Vorwissen über die Kölner Stadtgeschichte haben, finden Sie hier einen schnellen, kurzweiligen Einstieg.


Moderne Ausstellungsarchitektur

Die moderne Ausstellungsarchitektur unterstützt – mit gezielt eingesetzter Farb- und Oberflächengestaltung sowie stimmungsvollen Lichtinszenierungen – die Themen der Ausstellungsräume und spielt mit den architektonischen Besonderheiten des Modehauses.

Entwickelt wurde das Ausstellungsdesign vom renommierten Gestaltungsbüro „neo.studio neumann schneider architekten“ aus Berlin.

Die Visualisierung zeigt Personen im neuen Untergeschooss des Museums. Der Raum ist sehr hell und freundlich.
Blick in das Untergeschoss (© neo.studio neumann schneider architekten)


Das Bild zeigt die beiden Kuratoren der neuen Dauerausstellung. Sie stehen vor einem Tisch mit Bauplänen in der Baustelle und schauen in die Kamera.
Die Kuratoren Stefan Lewejohann und Sascha Pries
(© C. Ehrchen)

„Man bekommt nicht oft die Chance, eine Dauerausstellung komplett neu zu konzipieren. Das gibt uns ein hohes Maß an gestalterischer Freiheit und viele Möglichkeiten, ungewöhnliche Ideen umzusetzen.“

Sascha Pries

„Wichtig war für uns, dass wir uns der Stadtgeschichte von einem multiperspektivischen Ansatz aus nähern. Wir wollen überraschen und die Diversität der Stadtgesellschaft mit all ihren unterschiedlichen Menschen, Blickweisen und Stimmen erlebbar machen.“

Stefan Lewejohann


Werbebanner. Auf einem rosa Hintergrund steht in gelben Buchstaben "Stadt. Geschichte. Anders."

Gemeinsam mit den Kölner*innen

Im Open Space im frei zugänglichen Foyer zeigen wir regelmäßig wechselnd wichtige Gegenwarts- und Zukunftsthemen. Diese erarbeiten und präsentieren wir gemeinsam mit Partner*innen aus der Stadtgesellschaft – Künstler*innen, Vereinen, Firmen, Institutionen und Initiativen.

Die Visualisierung zeigt Personen, die im neuen Foyer des Mueums sitzen.
Das zukünftige Foyer mit dem Open Space (© neo.studio neumann schneider architekten)

Die Visualisierung zeigt den neuen Auftaktraum der Ausstellung. Er ist in einem dunklem Grauton gehalten. Es stehen Personen im Raum und schauen sich Ausstellungsgegenstände an.
Der zukünftige Auftaktraum (© neo.studio neumann schneider architekten)

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Die aktuellen Antworten auf die emotionalen Fragen in den Themenräumen wurden übrigens im Rahmen eines partizipativen Projektes zusammengestellt. Eine größere Gruppe Kölner*innen unterschiedlichsten Alters und Hintergrunds ist dafür über mehrere Monate zusammengekommen.

Und auch in Zukunft werden wir unsere Projekte in enger Zusammenarbeit mit den Menschen dieser Stadt entwickeln.

Seien Sie gespannt auf Ihr neues Kölnisches Stadtmuseum!