Tag des offenen Denkmals

Viele Kölner Denkmale sind normalerweise nicht oder nur teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Dies ändert sich jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals®, wenn zahlreiche historische Orte ihre Türen öffnen und zu exklusiven Veranstaltungen einladen.
In diesem Jahr öffnen in Köln am Samstag den 12. und Sonntag den 13. September 2026 wieder viele spannende Orte. Zahlreichen Führungen, Rundgängen, Vorträgen, Konzerten, Diskussionen und weiteren Veranstaltungen laden ein hinter sonst verschlossene Türen zu blicken unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.
Bundesweit findet der Tag des offenen Denkmals® in der Regel an einem Tag statt: am zweiten Sonntag im September. Aufgrund der großen Anzahl interessanter Orte und spannender Veranstaltungen haben wir in Köln seit einigen Jahren ein zweitägiges Denkmaltag-Programm.
Köln verfügt über eine große Denkmallandschaft: Rund 9.500 Denkmale erzählen aus der 2.000-jährigen Stadtgeschichte, halten Erinnerungen wach, bereichern unser Stadtbild. Sie rütteln uns auf, wenn gesellschaftliches Engagement besonders gefragt ist.
Wie alles, was uns wichtig ist, brauchen auch diese Orte Pflege und Aufmerksamkeit. Nur so können sie als lebendige Zeugnisse der Vergangenheit auch künftigen Generationen erhalten bleiben. Durch die Initiative vieler Denkmaleigentümer, privater Vereine, Kirchengemeinden, Ehrenamtler*innen und vieler Fachkräfte bleibt unser kulturelles Erbe lebendig.
Dies möchten wir einmal im Jahr feiern: am Tag des offenen Denkmals®. Nehmen Sie teil an der größten Kulturveranstaltung Deutschlands!
Herzlichen Dank allen, deren Engagement das umfangreiche Kölner Angebot zum Tag des offenen Denkmals® ermöglicht!
Kontakt
Sie haben Fragen zum Tag des offenen Denkmals® in Köln? Dann wenden Sie sich bitte an:
Kölnisches Stadtmuseum
Projektleitung Tag des offenen Denkmals
Anke Leyendecker
Kolumbahof 3
50667 Köln
Telefon: 0221 / 221-36617
E-Mail an: Anke.Leyendecker@stadt-koeln.de
Historie
Der Ursprung des Tags des offenen Denkmals® liegt bereits über 30 Jahre zurück. Die wichtigsten Daten haben wir für Sie zusammengestellt:
- 1984 ruft der französische Kulturminister Jack Lang in Frankreich die „Journées Portes ouvertes dans les monuments historiques“ ins Leben. Aufgrund der großen Resonanz in der Bevölkerung folgen in den nächsten Jahren weitere Länder dem Beispiel.
- 1991 greift der Europarat die Idee auf und ruft offiziell die European Heritage Days aus – damit erhält das Event eine europaweite Reichweite, Deutschland ist eines der teilnehmenden Länder. Ziel ist es sonst nicht geöffnete Denkmale einmal im Jahr der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Aufmerksamkeit auf die Denkmalpflege in Deutschland und die Bedeutung von Denkmalschutz zu lenken.
- 1999 wird erstmals ein bundesweites Motto für den Denkmaltag durch die bundesweite Koordinatorin, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, festgelegt, um neue Aspekte der Objekte in den Fokus zu rücken.
- 13. September 2026: NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur
- 14. September 2025: WERT-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?
- 2024: Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte
- 2023: Talent Monument
- 2022: KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz
- 2021: Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege
- 2020: Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.
- 2019: Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur
- 2018: Entdecken, was uns verbindet (bundesweite Eröffnungsstadt Köln)
- 1999: Europa – ein gemeinsames Erbe
Bundesweites Motto
Das diesjährige bundesweite Motto NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur lädt Sie ein, ganz neue Aspekte der Baukultur und Stadtgeschichte kennenzulernen.
Doch was kann man sich unter dem diesjährigen Motto vorstellen? Einmal übertragen gedacht, sind Netzwerke Verbindungen zwischen Menschen die Identitätsstiftend sind, im beruflichen oder privaten Kontext. Berufsverbände, Bauhütten, Vereine und religiöse Zugehörigkeiten.
Diese, unsere Stadtidentität und Verbindungen lassen sich auch in unserem reichen kulturellen Erbe in Köln erleben. Wandeln Sie gemeinsam auf historischen Straßen, durch Parks und unserer „Grünen Lunge“, über Brücken und durch Stadttore aus unserer reichen 2000-jährigen Stadtgeschichte. Oder steigen Sie ein, in eine der geöffneten historischen Fahrzeuge aus verschiedenen Jahrhunderten. Infrastruktur bedeutet auch die Verbindung mit Menschen über Wissen und Wissenstransfer: erleben Sie geöffnete Bibliotheken, Kunstzentren und Funkhäuser. Doch besondere Knotenpunkte in unseren Netzwerken sind auch Einrichtungen des Schutzes und der Pflege. Es öffnen für Sie Stadttore, Krankenhäuser oder beispielsweise Festungs- und Bunkeranlagen von der Antike bis zum II. Weltkrieg ihre Türen.
So öffne ich mein Denkmal
Herzlich Willkommen bei der größten Kulturveranstaltung Deutschlands!
Wenn Sie sich am Tag des offenen Denkmals® in Köln als Veranstalter*in beteiligen möchten, finden Sie demnächst hier unseren Anmeldebogen.
Alle Anmeldungen, die bis Ende Mai bei uns eingegangen sind, werden im Kölner Druckprogramm und unserem Kölner Online-Kartenprogramm veröffentlicht.
Alle Nachmeldungen ab Juni, erscheinen nur in unserem Kölner Online-Kartenprogramm.
Hier kann ich den Tag des offenen Denkmals unterstützen
DerTag des offenen Denkmals® lebt vom Engagement vieler – und von Ihrer Unterstützung.
Mit Ihrer Spende in der Höhe Ihrer Wahl helfen Sie, diese Veranstaltung in Köln möglich zu machen!
Vielen Dank!

Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V.
Verwendungszweck: Tag des offenen Denkmals
Informationen Denkmalamt
Das Amt für Denkmalpflege und Denkmalschutz pflegt schützt und erforscht die Denkmale unserer Stadt. Das Amt des Stadtkonservators unterstützt städtebauliche und architektonische Planungen im Bereich der Denkmale und deren energetische Ertüchtigung.
Weitere Informationen und Kontakt unter: Stadtkonservator*in, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege – Stadt Köln






