Unser neuer Standort:
Das Modehaus Franz Sauer

Wir sind umgezogen! Im März 2024 eröffnet das Kölnische Stadtmuseum in der Minoritenstraße 13 eine neue Dauerausstellung.

Mit dem ehemaligen Modehaus Franz Sauer hat unser Museum eine außergewöhnliche neue Heimat gefunden, mitten im Herzen der Stadt.


Das Bild zeigt die Innenansicht des alten Modehaus Sauer. Es zeigt die zentrale Rundtreppe, welche sich geschwungen nach oben windet.
Die zentrale Rundtreppe, 1989 Foto: design team c gmbh (ehem. Coersmeier GmbH)

Einstmals ein luxuriöses Kaufhaus

Das Modehaus mit seinen fünf Verkaufsetagen stammt aus dem Jahr 1986 und wurde für das Traditionsfamilienunternehmen Franz Sauer nach einem Entwurf des Architekten Ulrich Coersmeier erbaut. Bis zur Geschäftsaufgabe 2016 gehörte das Gebäude zu den wichtigsten Kölner Adressen für gehobene, exklusive – und hochpreisige – Damen- und Herrenmode.

Nicht nur das Warensortiment zeichnete sich durch Luxus und Eleganz aus, sondern auch Architektur und Innenausstattung – mit großzügigen Marmorböden, einer geschwungene Rundtreppe mit glänzenden Messinggeländern und edle, in dunklem Vollholz gehaltene Umkleidekabinen.


Der Umbau zum modernen Museum

Der Umbau des Modehauses in ein modernes, barrierefreies Museum begann 2021.

Zahlreiche Maßnahmen müssen umgesetzt werden, um die ehemaligen Verkaufsflächen museal nutzen zu können. Dabei haben wir stets die Barrierefreiheit im Fokus: In unserem neuen Museum werden auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Personen mit geringen Sehfähigkeiten die Stadtgeschichte umfassend erfahren können.

Die Planungen für den Umbau erfolgten durch Architekt Georg Döring BDA, die Projektleitung zur Ausführung durch AKP Baumanagement GmbH.

Das Foto zeigt die Museumsfassade.
Das neue Museumsgebäude, Mai 2022 (© C. Ehrchen)

Hier entsteht unsere neue Dauerausstellung:

Begleiten Sie unsere Kuratoren auf ihrem Rundgang!


Bunt und attraktiv: das Kolumbaquartier

Das Kölnische Stadtmuseum liegt zukünftig nur einen Steinwurf von den beiden Hauptfußgängerzonen Hohe Straße und Schildergasse entfernt. Der Dom ist in nur wenigen Minuten fußläufig zu erreichen.  

Mit dem benachbarten MAKK Museum für Angewandte Kunst und dem Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln, bilden wir zukünftig ein eigenes Museumsquartier.

Im direkten Umfeld des Museums finden Sie zudem besondere Geschäfte, beispielsweise für Inneneinrichtungsdesign und hochkarätige Mode, sowie viele Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen.

Das Bild zeigt eine illustrierte Stadtkarte der Museumsumgebung.

Zu sehen ist die Fassade des alten Kölnischen Stadtmuseums.
Außenaufnahme des KSM von Nordosten,Juli 2013

Die Vorgeschichte

2017 führte ein Wasserschaden in unserem alten Museumskomplex an der Zeughausstraße dazu, dass die damalige Dauerausstellung abgebaut und alle Objekte evakuiert werden mussten.

Aufgrund der desolaten baulichen Situation des historischen Zeughauses schied eine Wiedereröffnung der Ständigen Sammlung am alten Standort aus. Der Rat der Stadt Köln beschloss daher den Umzug unseres Museums in das ehemalige Modehaus Franz Sauer – als Interimsquartier.

Denn voraussichtlich Mitte 2029 ist die Eröffnung der „Historischen Mitte“ geplant: ein gemeinsames Gebäudeensemble des Kölnische Stadtmuseums, des Römisch-Germanischen Museums und der Hohe Domkirche auf dem Roncalliplatz.


Impressionen – vom Modehaus zur Museumsbaustelle

Das Modehaus in den 1980er-Jahren


Die Verkaufsflächen in den 1980er-Jahren

Das Bild zeigt die Innenansicht des alten Modehaus Sauer. Es zeigt die zentrale Rundtreppe, welche sich geschwungen nach oben windet.
Blick Erdgeschoss und 1. Etage, 1989 Foto: design team c gmbh (ehem. Coersmeier GmbH)

2021: Der Umbau beginnt

Man sieht die im Bau befindliche Rundtreppe.
3 Blick Erdgeschoss und 1. Etage, heute (© Rheinisches Bildarchiv Köln, Marc Weber)
Das Bild zeigt die Innenansicht des alten Modehaus Sauer. Es zeigt die zentrale Rundtreppe, welche sich geschwungen nach oben windet.
Die zentrale Rundtreppe, 1989 Foto: design team c gmbh (ehem. Coersmeier GmbH)
Man sieht die im Bau befindliche Rundtreppe.
Die zentrale Rundtreppe heute Foto: Constantin Ehrchen

Vor dem Beginn des Umbaus 2020

Januar 2021