{"id":360,"date":"2021-10-13T17:53:54","date_gmt":"2021-10-13T15:53:54","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtmuseum.result.de\/?post_type=sammlung&#038;p=360"},"modified":"2023-10-24T10:55:11","modified_gmt":"2023-10-24T08:55:11","slug":"so-wie-einst-real-madrid","status":"publish","type":"sammlung","link":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/grafik-fotografie\/so-wie-einst-real-madrid\/","title":{"rendered":"So wie einst Real Madrid"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-ksm-featured-image-page is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1260\" height=\"280\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1260x280.jpg\" alt=\"Man sieht einen gemalten Blick auf die alte Stadt K\u00f6ln.\" class=\"wp-image-2148\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1260x280.jpg 1260w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-300x67.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1024x228.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-768x171.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1536x341.jpg 1536w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-2048x455.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1260px) 100vw, 1260px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"so-wie-einst-real-madrid\">So wie einst Real Madrid<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Im Jahr 1964 sollte in Erf\u00fcllung gehen, was Franz Kremer bereits 1948 nicht m\u00fcde wurde, den Mitgliedern seines damaligen Vereins Klettenberger BC von 1901 und denen der rivalisierenden Spielvereinigung S\u00fclz 07 immer wieder anzuk\u00fcndigen. Mit der ehrgeizigen Frage \u00bbWollen Sie mit mir Deutscher Meister werden?\u00ab gab er die Marschroute vor und machte um seine Visionen und Ziele keinen Hehl. Er \u00fcberzeugte so die Vertreter der beiden Vereine zur Fusion und damit zur Gr\u00fcndung des 1. FC K\u00f6ln. Autorit\u00e4t und Erfolgshunger zeichneten Franz Kremer, den ersten Pr\u00e4sidenten des neu gegr\u00fcndeten Vereins, aus.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"446\" height=\"634\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/487__8401528_lo.jpg\" alt=\"Das Bild zeigt ein Foto der Mannschaft des 1. FC K\u00f6lns aus dem Jahr 1963. Auf der R\u00fcckseite haben alle Mitglieder unterschrieben.\" class=\"wp-image-1183\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/487__8401528_lo.jpg 446w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/487__8401528_lo-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 446px) 100vw, 446px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Autogrammkarte: Der 1. FC K\u00f6ln in der Spielzeit 1963\/64.&nbsp;<br><\/strong>Foto: rba_d033555_02<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Obwohl der Club an einem Freitag, dem 13., im Februar 1948 gegr\u00fcndet worden war, waren es erfolgreiche Jahre in der Oberliga West, die 1963, bei Beginn der ersten Bundesliga-Saison, hinter dem 1. FC K\u00f6ln lagen. Eng verbunden mit f\u00fcnf Westdeutschen Meisterschaften und einer Deutschen Meisterschaft sind gro\u00dfe Namen. Man denke nur \u2013 um einige wenige zu nennen \u2013 an Hennes Weisweiler, Frans de Munck, Georg Stollenwerk, Fritz Ewert, Karl-Heinz Thielen oder das gef\u00fcrchtete Duo Jupp R\u00f6hrig als Vorlagengeber und Hans Sch\u00e4fer als Vollstrecker.<\/p>\n\n\n\n<p>Lange und verbissen k\u00e4mpfte Franz Kremer f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer einheitlichen Spielklasse. Ziel war es, die f\u00fcnf bestehenden Oberligen zu einer zusammenzuf\u00fchren \u2013 der Bundesliga. Sowohl sportliche als auch wirtschaftliche und infrastrukturelle Kriterien waren f\u00fcr eine Qualifikation der Vereine zur h\u00f6chsten Spielklasse ausschlaggebend. Der 1. FC K\u00f6ln, zu jener Zeit der einzige Verein mit professioneller Struktur und Mannschaft, qualifizierte sich als einer von 16&nbsp;Vereinen f\u00fcr den Start in der neu gegr\u00fcndeten Spielklasse. Tausende von Menschen besuchten nicht nur die Spiele des 1. FC K\u00f6ln. Fu\u00dfball wurde durch die Bundesliga republikweit zum Kassenschlager. Denn die Liga passte in das Modell des Deutschlands der Nachkriegszeit. War es doch der DGB, der seit 1956 mit dem Slogan \u00bbSamstags geh\u00f6rt Vati mir\u00ab schrittweise f\u00fcr die Einf\u00fchrung der 40-Stunden-Woche bei f\u00fcnf Tagen Arbeit k\u00e4mpfte. Nun konnte die neu gewonnene Freizeit genutzt werden \u2013 sei es, indem man das Stadion aufsuchte oder den Wirtschaftswunderkleinwagen aus der Garage fuhr und polierte. Dank der Radiosendung \u00bbSport und Musik\u00ab, die&nbsp;von Kurt Brumme im WDR moderiert wurde, war es m\u00f6glich, den Spielen live am Radio zu folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der in K\u00f6ln allseits beliebte Zlatko \u00bbC?ik\u00ab C?ajkovski vor der Saison den Verein verlie\u00df, um zum FC Bayern M\u00fcnchen zu wechseln, den er 1965 in die Bundesliga f\u00fchren w\u00fcrde, kam Georg Kn\u00f6pfle vom SV Werder Bremen als neuer Trainer an den Rhein. Mit neuem Trainer und neuen, jungen Spielern wie Wolfgang Overath und Wolfgang Weber startete man also in die erste Bundesliga-Saison. Am ersten Spieltag schlug man den 1. FC Saarbr\u00fccken mit 2:0. Overath dankte Trainer Kn\u00f6pfle seinen Platz in der Startelf auch direkt mit dem Treffer zum 1:0 in der 22. Minute. Damit schoss er das erste Tor des 1. FC K\u00f6ln in der Bundesligageschichte. Am Ende der Saison sollten es f\u00fcr Wolfgang Overath acht Tore sein. Bester K\u00f6lner Torsch\u00fctze in dieser Saison war mit 16 Treffern Karl-Heinz Thielen, doch \u00fcber allen stand mit 30 Treffern in 30 Spielen der Hamburger Uwe Seeler.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 17 Siegen, elf Unentschieden und zwei Niederlagen beendete der Club mit dem Gei\u00dfbock auf der Brust die Saison auf Platz eins und sicherte sich so die erste Deutsche Meisterschaft der Bundesligageschichte vor dem Meidericher SV. Die wei\u00dfen Trikots und die Spielweise lie\u00dfen an das gro\u00dfe Real Madrid erinnern \u2013 das wei\u00dfe Ballett.<\/p>\n\n\n\n<p>Die von einem unbekannten Schenker im Jahr 1965 dem Haus \u00fcbergebenen Autogrammkarten zeigen die 17 Spieler der Meistermannschaft und ihren Trainer Georg Kn\u00f6pfle \u2013 ohne den heute \u00fcblichen Stab an Betreuern, Physiotherapeuten und Zeugwarten. Beim Betrachten der Karten und der sportlichen Leistungen des FC von heute schleicht sich vor allem den j\u00fcngeren Fans des Vereins eine Textzeile der Wise Guys ein: \u00bbIch will einmal im Leben Deutscher Meister sein, das w\u00e4r\u2018 von vornherein zu sch\u00f6n, um wahr zu sein\u00ab. Was nicht ist, kann ja noch werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Autogrammkarte: Der 1. FC K\u00f6ln in der Spielzeit 1963\/64, K\u00f6ln, 1963,&nbsp;Offsetdruck nach Fotografie; H:&nbsp;10,9 cm, B: 13 cm.&nbsp;Inv.-Nr. KSM 1965\/189, 1 + 2.&nbsp;Schenkung, 1965. Foto: rba_d033555_02<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor: Annas\/Wiegand, Gei\u00dfb\u00f6cke; Baroth, Jungens; K\u00f6nig, 1. FC.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So wie einst Real Madrid Im Jahr 1964 sollte in Erf\u00fcllung gehen, was Franz Kremer bereits 1948 nicht m\u00fcde wurde, den Mitgliedern seines damaligen Vereins Klettenberger BC von 1901 und denen der rivalisierenden Spielvereinigung S\u00fclz&#8230;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":1183,"parent":139,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-360","sammlung","type-sammlung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wpbf-post"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/sammlung"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/360\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10931,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/360\/revisions\/10931"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/139"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}