{"id":292,"date":"2021-10-13T17:42:57","date_gmt":"2021-10-13T15:42:57","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtmuseum.result.de\/?post_type=sammlung&#038;p=292"},"modified":"2022-03-12T11:02:59","modified_gmt":"2022-03-12T10:02:59","slug":"man-kennt-sich-man-hilft-sich","status":"publish","type":"sammlung","link":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/gemaelde\/man-kennt-sich-man-hilft-sich\/","title":{"rendered":"Man kennt sich, man hilft sich?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-ksm-featured-image-page is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1260\" height=\"280\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1260x280.jpg\" alt=\"Man sieht einen gemalten Blick auf die alte Stadt K\u00f6ln.\" class=\"wp-image-2148\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1260x280.jpg 1260w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-300x67.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1024x228.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-768x171.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1536x341.jpg 1536w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-2048x455.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1260px) 100vw, 1260px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"man-kennt-sich-man-hilft-sich\">Man kennt sich, man hilft sich?<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong><strong>Das Bild zeigt den Bildhauer Gustav Blaeser, gemalt von dem seinerzeit beliebten D\u00fcsseldorfer Geschichts- und Portr\u00e4tmaler Julius Schrader. Blaeser war nicht nur als geborener K\u00f6lner, sondern auch als Sch\u00f6pfer des K\u00f6nigsdenkmals auf dem Heumarkt mit seiner Heimatstadt eng verbunden.<\/strong><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"550\" height=\"634\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/387__2692423_lo.jpg\" alt=\"Das Bild zeigt den Bildhauer Gustav Blaeser in einem Schmuckrahmen.\" class=\"wp-image-1338\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/387__2692423_lo.jpg 550w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/387__2692423_lo-260x300.jpg 260w\" sizes=\"(max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><figcaption><strong>Julius Schrader: Gustav Blaeser<\/strong>,&nbsp; 1875, \u00d6lgem\u00e4lde. Foto: rba_d033355<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Dargestellt ist der Bildhauer Gustav Blaeser (1813\u2013 1874), der bereits in jungen Jahren mit den Eltern nach K\u00f6ln \u00fcbersiedelte. Hier wurde er von 1815 bis 1818 in der privaten Zeichenschule von Egidius Mengelberg und dann in der ebenfalls privaten Bildhauerschule von Caspar Arnold Grein ausgebildet. 1828 bis 1831 erfuhr er seine \u00bbFeinausbildung\u00ab als Holzbildhauer und als Portr\u00e4tist bei dem K\u00f6lner Bildhauer Christoph Stephan, der zu der Zeit seine ersten an der Neugotik orientierten Werke schuf. Hier konnte Blaeser auch schon erste Erfahrungen mit der Restaurierung historischer Plastiken sammeln und sie bei den entsprechenden Arbeiten am Mainzer Dom nutzbar machen. 1834 wechselte er an die Kunstakademie Berlin, wo er Sch\u00fcler des im idealisierenden Klassizismus t\u00e4tigen Bildhauers Christian Daniel Rauch wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Italienreise 1844 bis 1845 lie\u00df er sich 1846 endg\u00fcltig in Berlin nieder. 1855 erinnerte sich der M\u00e4zen des K\u00f6lner Museums, Johann Heinrich Richartz, Blaesers rheinischer Herkunft und \u00fcbertrug bzw. vermittelte ihm mehrere Arbeiten f\u00fcr das im Bau befindliche Museum (Plastiken bis 1862 fertiggestellt). Eher alptraumhaft entwickelte sich f\u00fcr den K\u00fcnstler die Umsetzung des Denkmals f\u00fcr K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. am Heumarkt, zu dem er 1855 sein erstes Modell lieferte. Das Vorhaben, von vorneherein durch unselige politische und grunds\u00e4tzlich-ideologische Diskussionen \u00fcberschattet, wurde durch zwei eher dilettantisch durchgef\u00fchrte Wettbewerbe seitens der Stadt K\u00f6ln unterbrochen, bis er 1864 endg\u00fcltig den Auftrag erhielt, bis 1870 flei\u00dfig an den Modellen arbeitete, dann krankheitsbedingt abbrach und die Vollendung nicht mehr erleben durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seinem letzten gr\u00f6\u00dferen Auftrag f\u00fcr K\u00f6ln d\u00fcrfte er gl\u00fccklicher gewesen sein: dem Reiterstandbild \u00bbK\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV\u00ab, 1859 in Auftrag gegeben, 1867 vollendet und noch im gleichen Jahr auf der Weltausstellung in Paris stolz gezeigt und pr\u00e4miert.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise waren es diese Verbindungen mit K\u00f6ln, die das Museum dazu veranlasste, das Portr\u00e4t als Geschenk anzunehmen. Der Portr\u00e4tist, der mit dem Dargestellten freundschaftlich verbunden war, war der Geschichts- und Bildnismaler Julius Schrader (1815\u20131900), Sohn des Malers Antonio Schrader. Ab 1830 studierte er an der Berliner Kunstakademie, danach von 1837 bis 1844 unter Wilhelm Schadow an der D\u00fcsseldorfer Akademie. 1845 bis 1847 unternahm er eine ausgedehnte Studienreise nach Belgien, Frankreich, Italien und England und lebte ab 1848 in Berlin. Vom gleichen Jahr an bis 1892 leitete er eine Malklasse an der Akademie. 1852 zum Professor ernannt, wurde er alsbald zu einem sehr gesch\u00e4tzten Portr\u00e4tisten. 1875, also kurz nach dem Tode Blaesers, malte er das hier vorgestellte Bild.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schenker, Oberst Ernst Freiherr von Wilczeck, von dem nicht bekannt ist, wie er in den Besitz des Bildes gelangte, ist in der Zeit von 1922 bis 1942 in K\u00f6ln nachweisbar; zun\u00e4chst wohnte er in der Neustadt, Bismarckstra\u00dfe 13, ab 1931 in Riehl, Bodinusstra\u00dfe 2.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Julius Schrader: Gustav Blaeser, 1875,&nbsp;\u00d6l auf Leinwand, H: 79&nbsp;cm, B: 56&nbsp;cm,&nbsp;Inv.-Nr. RM&nbsp;1942\/30.&nbsp;Schenkung von Ernst Freiherr von Wilczeck, Oberst a. D. vom 24.&nbsp;7. 1942. Foto: rba_d033355<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor: Dr. Johannes Ralf Beines<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bild zeigt den Bildhauer Gustav Blaeser, gemalt von dem seinerzeit beliebten D\u00fcsseldorfer Geschichts- und Portr\u00e4tmaler Julius Schrader.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":1338,"parent":143,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-292","sammlung","type-sammlung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","wpbf-post"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/sammlung"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/292\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4576,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/292\/revisions\/4576"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/sammlung\/143"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}