{"id":256,"date":"2021-10-13T17:28:52","date_gmt":"2021-10-13T15:28:52","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtmuseum.result.de\/?post_type=sammlung&#038;p=256"},"modified":"2022-03-14T10:58:55","modified_gmt":"2022-03-14T09:58:55","slug":"der-grosse-auftritt","status":"publish","type":"sammlung","link":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/siegel-numismatik-medaillen\/der-grosse-auftritt\/","title":{"rendered":"Der grosse Auftritt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-ksm-featured-image-page is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1260\" height=\"280\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1260x280.jpg\" alt=\"Man sieht einen gemalten Blick auf die alte Stadt K\u00f6ln.\" class=\"wp-image-2148\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1260x280.jpg 1260w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-300x67.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1024x228.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-768x171.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-1536x341.jpg 1536w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sammlung_Headerbild-2048x455.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1260px) 100vw, 1260px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"der-grosse-auftritt\">Der grosse Auftritt<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Die Goldmedaille gab es f\u00fcr das \u201eHaus der Rheinischen Heimat\u201c \u2013 unsere Vorg\u00e4ngerinstitution \u2013 f\u00fcr den Auftritt bei der Pariser Weltausstellung von 1937. Gezeigt wurden neben einem Diorama, in dem ein Raum des Museums dreidimensional nachgebaut war, einige Sch\u00fctzenf\u00e4hnchen, ein Schreibzeug aus Westerw\u00e4lder Steinzeug und das Modell eines Oberl\u00e4nders. Den Preis erhielt das Haus f\u00fcr herausragende Didaktik. Es war bisher der einzige.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"445\" height=\"634\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/369__4481511_lo.jpg\" alt=\"Zu sehen ist eine Goldmedallie. Zu sehen ist ein Motiv der Weltausstellung 1937.\" class=\"wp-image-1408\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/369__4481511_lo.jpg 445w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/369__4481511_lo-211x300.jpg 211w\" sizes=\"(max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><figcaption><strong>Goldmedaille, Weltausstellung Paris 1937,<br><\/strong>Inv.-Nr.&nbsp;RM&nbsp;1938\/372.&nbsp;<br>Fotografien:rba_d033534_02; rba_d033534_01<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Die eigentlichen K\u00fcnstler waren die Herren (Emil) Dauben und Quax, die als Schreiner im \u00bbHaus der Rheinischen Heimat\u00ab t\u00e4tig waren, wie das Rheinische Museum nach seiner Er\u00f6ffnung im Jahr 1936 genannt wurde. Sie schufen das Diorama, mit dem das Museum auf der Pariser Weltausstellung 1937 den ersten Preis f\u00fcr vorbildliche Konzeption und Didaktik erhielt. Es stellt einen Schaukasten dar, in den ein Raum des Museums eingebaut ist mit folgender \u00fcbersetzter Beschriftung: \u00bbDie politische und soziale Entwicklung einer Provinz wird mittels statistischen und graphischen Schaubildern gezeigt, unterst\u00fctzt durch die Pr\u00e4sentation von Objekten\u00ab. (Auf die Objekte wurde beim Diorama verzichtet, weswegen der kahle Raum mit Beschriftungstafeln auch den Charme einer Ausn\u00fcchterungszelle verspr\u00fcht.) Seitens der Pariser Ausstellungsleitung war das Artefakt f\u00fcr einen dunklen Raum gedacht, in dem die Dioramen der teilnehmenden europ\u00e4ischen Museen aquariumsartig beleuchtet den H\u00f6hepunkt der musealen Pr\u00e4sentation darstellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bilder von der Pariser Ausstellung gingen um die Welt. Besonders eingepr\u00e4gt haben sich der sowjetische Pavillon mit Monumentalstatuen mit Hammer und Sichel und, genau gegen\u00fcber, der Pavillon des Deutschen Reiches, von Albert Speer entworfen und bekr\u00f6nt mit einem gigantischen Reichsadler mit Hakenkreuz: Konkurrenz der Diktaturen. Im deutschen Pavillon pr\u00e4sentierte sich auch das \u00bbHaus der Rheinischen Heimat\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>An Realien bot das Museum jedoch nur bescheidene Exponate auf: vier Sch\u00fctzenf\u00e4hnchen, ein herzf\u00f6rmiges Schreibzeug aus Westerw\u00e4lder Steinzeug (das eigentlich dem Kunstgewerbemuseum geh\u00f6rte) und das Modell eines Oberl\u00e4nders, eines rheinischen Lastschiffs, was nicht so recht zum Motto&nbsp;der Ausstellung \u00bbKunst und Technik im Leben der Gegenwart\u00ab zu passen scheint. (Wom\u00f6glich f\u00fcrchtete das Museum Transportsch\u00e4den oder sogar den Verlust von kostbareren Ausstellungsst\u00fccken wie ein Reliquiar oder ein Astrolabium.)<\/p>\n\n\n\n<p>Die matt schimmernde Goldmedaille ist jedenfalls nicht aus dem edlen Metall, sondern nur aus Bronze, wie aus dem Stempel am Rand hervorgeht \u2013 daf\u00fcr vergoldet. Die Medaille zeigt auf der Vorderseite eine antikisch anmutende Frauengestalt mit flehend erhobenen H\u00e4nden und hinter ihr auf Wolken vier Musen, darunter Terpsichore mit ihrer Leier, dazu die Umschrift \u00bbParis MCMXXXVII Exposition Internationale\u00ab (Paris 1937 Weltausstellung). Auf der R\u00fcckseite gleitet ein Dreimaster, das heraldische Symbol der Stadt Paris, durch die Seine-Wellen, im unteren Drittel \u2013 begleitet von zwei Olivenzweigen \u2013 steht das Motto der Ausstellung \u00bbArts et Techniques\u00ab. Wenn auch das Diorama nicht mehr erhalten ist, bleibt doch die Medaille als Erinnerung an den einzigen internationalen Preis, den das Museum bisher erhielt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Goldmedaille, Weltausstellung Paris 1937, Bronze, vergoldet; Dm: 8&nbsp;cm, Dicke: 0,6&nbsp;cm,&nbsp;Inv.-Nr. RM&nbsp;1938\/372.&nbsp;\u00dcberweisung des Reichsau\u00dfenministeriums Berlin, 1938. Fotografien: rba_d033534_02; rba_d033534_01<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor: Beatrix Alexander<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der grosse Auftritt Die Goldmedaille gab es f\u00fcr das \u201eHaus der Rheinischen Heimat\u201c \u2013 unsere Vorg\u00e4ngerinstitution \u2013 f\u00fcr den Auftritt bei der Pariser Weltausstellung von 1937. 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