{"id":9592,"date":"2023-06-12T08:00:15","date_gmt":"2023-06-12T06:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/?p=9592"},"modified":"2024-07-01T20:08:02","modified_gmt":"2024-07-01T18:08:02","slug":"etwa-eine-halbe-million-exponate-dokumentieren-koelns-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/etwa-eine-halbe-million-exponate-dokumentieren-koelns-geschichte\/","title":{"rendered":"Etwa eine halbe Million Exponate dokumentieren K\u00f6lns Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Sichtung und Erforschung der Exponate des K\u00f6lnischen Stadtmuseums sind eine Ewigkeitsaufgabe. Mit gesch\u00e4tzt 500.000 Ausstellungsst\u00fccken, gelagert in zwei Depots, birgt das Museum ein wahres F\u00fcllhorn an historischen Belegen aus mehr als tausend Jahren Stadtgeschichte. Wie wahrt man da den \u00dcberblick und wie geht man mit einer solchen Masse sinnvoll um?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Stefan Lewejohann arbeitet seit 2008 beim K\u00f6lnischen Stadtmuseum und wei\u00df, dass man die Sichtung und Erforschung so vieler Exponate niemals abschlie\u00dfen wird: \u201eDie Sammlungsst\u00fccke stellen einen Bestand dar, der f\u00fcr alle Fragen, die mit der Stadtgeschichte K\u00f6lns verkn\u00fcpft sind, herangezogen werden kann. So arbeiten beispielsweise h\u00e4ufig Doktorand*innen mit den Exponaten, um ein spezifisches Thema zu erforschen. Oder es werden Ausstellungen konzipiert, die einen bestimmten Zeitraum oder einen besonderen Aspekt der Geschichte in den Blick nehmen.\u201c Nat\u00fcrlich bleibe vieles auch \u00fcber lange Zeit \u201eunsichtbar\u201c, aber jedes Ausstellungsst\u00fcck k\u00f6nne jederzeit zu Forschungszwecken oder f\u00fcr eine Ausstellung hervorgeholt werden. Fertig werde man mit dieser Arbeit nie.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was genau umfasst die Sammlung des K\u00f6lnischen Stadtmuseums? Was findet sich in den Depots?<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eDie Sammlung des K\u00f6lnischen Stadtmuseums umfasst Objekte und Dokumente jeder Art\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Lewejohann, \u201eda ist von der kleinen Anstecknadel bis zum Karnevalswagen alles dabei.\u201c Begonnen hat die Arbeit des Stadtmuseums 1888, in einer Zeit, in der in vielen St\u00e4dten das historische Bewusstsein f\u00fcr die eigene Geschichte erwacht ist. Seitdem war es ein Anliegen des Museums, die Geschichte und die Ver\u00e4nderungen der Stadt m\u00f6glichst umfassend zu dokumentieren. \u201eDie Objekte der Sammlung gehen zur\u00fcck bis zum Jahr 1.000 nach Christus und legen einen gro\u00dfen Schwerpunkt auf die bedeutsame Rolle der Stadt im Mittelalter\u201c, so Lewejohann. \u201eAlle Objekte aus der Zeit bis 1.000 nach Christus werden im R\u00f6misch-Germanischen Museum gesammelt.\u201c Vom Mittelalter bis zur Gegenwart reiche das Spektrum der Sammlung und man bem\u00fche sich, wesentliche aktuelle Entwicklungen f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen ad\u00e4quat zu dokumentieren. Ein Beispiel daf\u00fcr sei Corona. Hier habe das K\u00f6lnische Stadtmuseum einige Objekte wie zum Beispiel selbstgen\u00e4hte Masken gesammelt, um dieses besondere Ereignis der Nachwelt \u201eerz\u00e4hlen\u201c zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/245__2504023_lo.jpg\" alt=\"Zu sehen ist ein Essl\u00f6ffel aus Zinn.\" class=\"wp-image-1209\" width=\"494\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/245__2504023_lo.jpg 634w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/245__2504023_lo-300x220.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Essl\u00f6ffel, ca. 1500<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was k\u00f6nnen denn Alltagsobjekte erz\u00e4hlen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Sinn der Sammlung sei es, die Stadtgeschichte in allen Facetten abzubilden. Man wolle sowohl Politik, Wirtschaft und Kultur als auch das Alltagsleben mit der Sammlung sichtbar und erlebbar machen, erl\u00e4utert der Kurator. Und er f\u00fcgt hinzu: \u201eJedes Objekt kann verschiedene Geschichten erz\u00e4hlen. Wenn ich beispielsweise einen L\u00f6ffel habe, dann kann es sein, dass dieser in K\u00f6ln gefertigt wurde und es um die Unternehmensgeschichte geht. Oder er geh\u00f6rt einer bekannten Stadtpers\u00f6nlichkeit, deren Leben man erz\u00e4hlen m\u00f6chte. M\u00f6glich ist aber auch, dass der L\u00f6ffel bei einem historischen Ereignis eine besondere Rolle gespielt hat. Jedes Objekt der Sammlung kann aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden Teil des Museumsbestandes geworden sein. Das macht unsere Exponate so interessant.\u201c<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie bewahrt man den \u00dcberblick \u00fcber so viele Exponate?<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eIn der Sammlung befinden sich derzeit etwa 350.000 Objekte, 130.000 Grafiken und eine umfassende Bibliothek\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Lewejohann. \u201eDer \u00fcberwiegende Teil der Sammlungsst\u00fccke stammt aus K\u00f6ln, allerdings gibt es auch noch einen \u00fcberregionalen Bestand, der aus dem Rheinischen Museum herr\u00fchrt, das gemeinsam mit dem Historischen Museen in den 1950er Jahren im K\u00f6lnischen Stadtmuseum aufging.\u201c Jedes einzelne St\u00fcck sei bis in die 2000er-Jahre auf einer Karteikarte dokumentiert worden. Jedes Exponat erh\u00e4lt eine Inventarnummer, eine \u201eNummer f\u00fcr die Ewigkeit\u201c, au\u00dferdem sind die Beschreibung, die Ma\u00dfe, die Herkunft und \u2013 falls m\u00f6glich \u2013 auch die Geschichte zu diesem Exponat verzeichnet. Seit 2007 verf\u00fcgt das K\u00f6lnische Stadtmuseum \u00fcber eine digitale Datenbank. \u201eSeitdem haben die Karteikarten ausgedient, allerdings ist die Digitalisierung aller analogen Karteikarten noch lange nicht abgeschlossen.\u201c Egal, ob Karteikarte oder Datenbank, eine systematische Suche sei in beiden Systemen m\u00f6glich und jedes Exponat sei jederzeit auffindbar, erl\u00e4utert der Kurator. \u201eNat\u00fcrlich ist eine Suche in einer digitalen Datenbank deutlich komfortabler und schneller. Dadurch ergeben sich neue M\u00f6glichkeiten, Objekte zusammenzustellen und zu kategorisieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie viele von all den Sch\u00e4tzen bekommt das Publikum denn k\u00fcnftig zu sehen?<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Kuratoren besteht die wesentliche Aufgabe darin, die Geschichte, die mit den verschiedenen Objekten verbunden ist, erlebbar zu machen. Im Rahmen der neuen Dauerausstellung wird es nur f\u00fcr einen kleinen Teil der Sammlung einen Platz geben. Nur etwa 500 bis 600 Ausstellungsst\u00fccke werden zu sehen sein. Lewejohann: \u201eWir hoffen nat\u00fcrlich, dass wir mehr Platz bekommen, wenn die st\u00e4dtebaulichen Pl\u00e4ne zur Historischen Mitte umgesetzt werden. Bis dahin dauert es allerdings noch etwas.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn der Zwischenzeit werden wir uns bem\u00fchen\u201c, so der Plan des engagierten Kurators, \u201eneben der Dauerausstellung auch einige Sonderausstellungen \u2013 zum Beispiel mit Partnern \u2013 zu realisieren.\u201c <em>So erg\u00e4ben sich m\u00f6glicherweise Gelegenheiten zu gemeinsamen Ausstellungen mit anderen Museen oder es w\u00fcrden Standorte au\u00dferhalb des Museums zu Ausstellungen genutzt. Dies m\u00fcsse sich nach der Er\u00f6ffnung zeigen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hat man als Kurator ein Lieblingsst\u00fcck in der Sammlung?<\/h2>\n\n\n\n<p>Diese Frage h\u00f6rt Stefan Lewejohann h\u00e4ufiger und ist immer etwas ratlos, wie er sie beantworten soll: \u201eDie Sammlung ist extrem facettenreich und erlaubt ganz viele verschiedene Blickwinkel. Da ist es schwer, ein Exponat herauszuheben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Thematisch besch\u00e4ftigt sich Lewejohann beispielsweise intensiv mit Aspekten wie Sportgeschichte, Migration und der Zivilgesellschaft in K\u00f6ln. Die Objekte zu diesen Themen interessieren ihn entsprechend besonders.<\/p>\n\n\n\n<p>So fallen ihm doch noch verschiedene Exponate ein, mit denen er eine besondere Geschichte verbindet: \u201eEin Objekt, das mir sehr nahesteht, ist ein Ford Taunus 17M.\u201c Das Auto hatte Stefan Lewejohann an einem Wochenende \u00fcber E-Bay-Kleinanzeigen gefunden. Er habe es sofort als potenzielles Exponat f\u00fcr die Sammlung gesehen und sich um die Beschaffung von Geldern f\u00fcr den Ankauf bem\u00fcht. \u201eDas hat dann auch geklappt und ich habe den Kauf get\u00e4tigt. Als ich den K\u00e4ufer besuchte, war ich vollkommen \u00fcberrascht: Es handelte sich um einen portugiesischen Einwanderer, der eine intensive Leidenschaft f\u00fcr K\u00f6ln entwickelt hat. Das ganze Auto war ein einziger \u201eK\u00f6ln-Schrein\u201c mit K\u00f6ln-Schal, Stadtfarben, etc.\u201c Der Verk\u00e4ufer sei, so erz\u00e4hlt Lewejohann weiter, \u00fcbergl\u00fccklich gewesen, dass sich das K\u00f6lnische Stadtmuseum f\u00fcr das Auto interessiere und habe dem Kurator seine gesamte Lebensgeschichte erz\u00e4hlt, die mit einem \u201eIch bin ne k\u00f6lsche Jung\u201c geendet habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sei sehr ergreifend gewesen und noch heute m\u00fcsse er jedes Mal an diesen Mann denken, wenn er das Auto im Depot sehe. Nat\u00fcrlich habe er die Geschichte des Mannes auch gleich mit dokumentiert, so dass sie mit dem Auto verbunden bleibe. \u00c4hnlich bewegend war f\u00fcr Lewejohann die Geschichte eines Exponates, das sich heute nicht mehr im Museum befindet. Bei Recherchen sei man auf eine Wetterfahne gesto\u00dfen, deren Herkunft man ermittelt habe. Lewejohann: \u201eSie stammte aus der Champagne und zierte dort eine M\u00fchle, die im Ersten Weltkrieg von den Deutschen gesprengt wurde. Die Wetterfahne wurde als Kriegsbeute mit nach K\u00f6ln gebracht. Nachdem wir diese Geschichte erfahren haben, nahmen wir Kontakt mit dem betreffenden Ort auf. Dort kannte man die Details der Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg sehr gut, weil man j\u00e4hrlich daran erinnerte. Wir haben eine Abordnung zusammengestellt, mit B\u00fcrgermeister und verschiedenen Sch\u00fcler*innen-Gruppen und sind nach Frankreich gereist, um die Fahne zur\u00fcckzugeben. Das war ein einzigartiges Erlebnis und wird mir immer in Erinnerung bleiben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist das Besondere an einem Stadtmuseum im Vergleich zu anderen Museen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn man sich die Besucher*innenzahlen ansieht, dann rangieren die Stadtmuseen meist nicht an erster Stelle des Interesses. H\u00e4ufig laufen ihnen die gro\u00dfen Kunstmuseen oder Themenmuseen wie das Schokoladenmuseum den Rang ab. Ist es aber tats\u00e4chlich so, dass ein Stadtmuseum dem Publikum weniger zu bieten hat als andere Museen? Wie sieht das der Kurator, der sich t\u00e4glich mit der Sammlung besch\u00e4ftigt? F\u00fcr Lewejohann ist gerade ein Stadtmuseum mit seinen Exponaten besonders interessant und wichtig. Die Vielfalt der Ausstellungsobjekte erm\u00f6gliche aus seiner Sicht endlos viele Ans\u00e4tze, um Geschichte und Geschichten zu erz\u00e4hlen: \u201eUnser Stadtmuseum beherbergt so viele Objekte und Dokumente, die immer wieder ein anderes Licht auf die Geschichte werfen. So kann man beispielsweise die Geschichte des Karnevals erz\u00e4hlen oder die Geschichte der Einwanderung. Man kann aber auch nur einen Blick auf Karneval in Zeiten von Corona richten, wie wir dies 2021 mit unserer digitalen Ausstellung \u201eAlaaf auf Abstand. Bilder einer anderen Session\u201c getan haben https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/entdecken\/mediathek\/#alaafaufabstand. Die M\u00f6glichkeiten sind unendlich. Wichtig ist allerdings, dass man die Inhalte modern und zeitgem\u00e4\u00df pr\u00e4sentiert. Dann erreicht man damit auch sein Publikum.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auch der Blick in die digitale Sammlung lohnt<\/h2>\n\n\n\n<p>Noch m\u00fcssen wir als Publikum warten, bis wir das K\u00f6lnische Stadtmuseum besuchen k\u00f6nnen. Bislang ist die Er\u00f6ffnung f\u00fcr Herbst 2023 geplant. Bis dahin kann man allerdings zumindest in der digitalen Sammlung ein wenig st\u00f6bern. Stefan Lewejohann empfiehlt die folgenden Exponate besonders:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/wegmarken-der-stadtgeschichte\/erinnerungen-an-einen-schrecklichen-krieg\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/sammlung\/wegmarken-der-stadtgeschichte\/erinnerungen-an-einen-schrecklichen-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">M\u00fchle von Souain<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/wegmarken-der-stadtgeschichte\/die-rote-fahne-in-koeln\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/sammlung\/wegmarken-der-stadtgeschichte\/die-rote-fahne-in-koeln\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fahne der demokratischen Gesellschaft<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/alltagsobjekte\/das-bisschen-haushalt\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/sammlung\/alltagsobjekte\/das-bisschen-haushalt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bottichwaschmaschine<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/gemaelde\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/sammlung\/gemaelde\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Andy Warhol, Cologne Cathedral<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/sammlung\/religioeses\/als-in-koeln-die-synagogen-brannten\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/sammlung\/religioeses\/als-in-koeln-die-synagogen-brannten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tefillin-Kapsel<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"634\" data-id=\"830\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/282__6384696_lo.jpg\" alt=\"On display is a woodcut. On it is depicted a miller with his donkey.\" class=\"wp-image-830\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/282__6384696_lo.jpg 580w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/282__6384696_lo-274x300.jpg 274w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Landmark of the mill of Souain in Champagne,&nbsp;1915. Foto: rba_d033580<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"634\" height=\"579\" data-id=\"851\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/92__3889683_lo.jpg\" alt=\"You can see an old red flag. On it is written in black letters &quot;Democratic Society Cologne&quot;.\" class=\"wp-image-851\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/92__3889683_lo.jpg 634w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/92__3889683_lo-300x274.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 634px) 100vw, 634px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Red Flag of the Democratic Society, Cologne, April 1848, HM 1888\/23B.&nbsp;Foto: rba_KSM1888_23_B &nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"449\" height=\"634\" data-id=\"413\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/15509__3957653_lo.jpg\" alt=\"The picture shows a tub washing machine from 1950. You can see a wooden tub on metal feet and a metal repair on the lid.\" class=\"wp-image-413\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/15509__3957653_lo.jpg 449w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/15509__3957653_lo-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tub washing machine, um 1950<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurator Stefan Lewejohann erz\u00e4hlt im Interview, wie man bei einer solch umfangreichen Sammlung den \u00dcberblick beh\u00e4lt und wie man damit im Museumsalltag umgeht.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":13055,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[83],"tags":[26,69,80],"class_list":["post-9592","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-museum-inside","tag-interview","tag-kultur","tag-stadtgeschichte","wpbf-post"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9592"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10350,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9592\/revisions\/10350"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}