{"id":18440,"date":"2026-09-30T23:31:04","date_gmt":"2026-09-30T21:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/?p=18440"},"modified":"2026-09-30T23:49:14","modified_gmt":"2026-09-30T21:49:14","slug":"koelner-stadtmodell-1580","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/koelner-stadtmodell-1580\/","title":{"rendered":"Das K\u00f6lner Stadtmodell: So sah K\u00f6ln um 1580 aus."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4,20 Meter Stadtgeschichte: Eine ganze Stadt im Kleinformat<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Stadtmodell ist mit 3,20 \u00d7 4,20 Metern au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00df und zeigt die Situation in der Stadt K\u00f6ln um 1580.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angefertigt wurde es 1913 vom aus Bensberg stammenden Modellbauer Gerhard Fischer (1883\u20131935). Als Vorbild diente der sogenannte Mercator-Plan, ein um 1571 im Auftrag der Stadt entstandener gro\u00dfer und \u00e4u\u00dferst genauer Plan K\u00f6lns, der als 16-teiliger Kupferstich herausgegeben wurde \u2013 und noch heute in vielen Ausf\u00fchrungen erhalten ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-2.webp\" alt=\"Historischer Kupferstich mit der Vogelschau auf das von einer Stadtmauer umschlossene K\u00f6ln am Rhein\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Arnold Mercator, Der Plan der Stadt Koeln aus dem Jahre 1571, 2. Auflage von 1642 (\u00a9 KSM, HAStK-RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfe Detailtreue \u2013 auf dem neuesten Stand der damaligen Forschung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell orientiert sich sehr genau am Mercator-Plan und nahm, wie der K\u00f6lner Historiker Georg M\u00f6lich unterstreicht, direkt auf die \u201ehistorische Spitzenforschung\u201c der damaligen Zeit Bezug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedes der rund 8.000 H\u00e4user, jede Stra\u00dfe und jede Kirche wurde sorgsam nachgebaut. Man erkennt Platzfl\u00e4chen, Kl\u00f6ster, den Hafen und die Stadtmauer, r\u00f6mische \u00dcberreste, Obst- und Gem\u00fcseg\u00e4rten. Auch geographische Besonderheiten werden deutlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-3.webp\" alt=\"Aufsicht auf das Stadtmodell mit dicht stehenden H\u00e4usern, Kircht\u00fcrmen und der Stadtmauer\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Stadtmodell (\u00a9 K\u00f6lnTourismus, Foto: C. Seelbach)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die wichtigsten Fakten auf einen Blick<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gr\u00f6\u00dfe:<\/strong> 3,20 \u00d7 4,20 Meter<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ma\u00dfstab:<\/strong> 1:750<\/li>\n\n\n\n<li>Es besteht aus sechs Teilen und wiegt \u00fcber 600 Kilogramm.<\/li>\n\n\n\n<li>Es ist \u00fcber 110 Jahre alt und selbst schon ein historisches Kunstwerk.<\/li>\n\n\n\n<li>Dargestellt sind ca. 8.000 H\u00e4user, 12 gro\u00dfe Stadttore, rund 40 Kirchen und Kl\u00f6ster sowie rund 70 Schiffe.<\/li>\n\n\n\n<li>Es zeigt die \u00dcberreste der r\u00f6mischen und die mittelalterliche Stadtmauer sowie den lebendigen Hafen, der K\u00f6ln zu einer der reichsten und wichtigsten St\u00e4dte Europas machte.<\/li>\n\n\n\n<li>Der K\u00f6lner Dom ist als unvollendete Bauruine zu sehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Deutlich wird auch die topografische Lage K\u00f6lns auf einem H\u00fcgel.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wo findet ihr das Modell?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell befindet sich im ersten Obergeschoss unserer Dauerausstellung. Eine taktile Station erm\u00f6glicht es, wichtige Geb\u00e4ude genauer zu betrachten, und erl\u00e4utert au\u00dferdem die Phasen der Stadterweiterung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr digitale Entdecker*innen gibt es zus\u00e4tzlich eine Augmented-Reality-Anwendung auf Tablet-PCs, in der viele Zusatzinhalte vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-4.webp\" alt=\"Besucher h\u00e4lt ein Tablet \u00fcber das Stadtmodell, auf dem Bildschirm erscheinen Zusatzinformationen\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Augmented Reality am Stadtmodell (\u00a9 C. Ehrchen)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf Spurensuche am Modell<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell ist unglaublich detailliert. Wer genau hinschaut, entdeckt darin viele Strukturen, die das K\u00f6lner Stadtbild bis heute bestimmen. Gut zu erkennen sind beispielsweise noch heute vorhandene Stra\u00dfenverl\u00e4ufe in Nord-S\u00fcd- und Ost-West-Richtung. Dazu z\u00e4hlt die Trasse Eigelstein, Hohestra\u00dfe, Severinstra\u00dfe und im rechten Winkel dazu die Breite Stra\u00dfe, Schildergasse und die heutigen Bachstra\u00dfen entlang des geschwungenen Duffesbachs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die rechtwinklige Anordnung zeigt, dass es sich um \u00dcberreste der r\u00f6mischen Stadtplanung handelt. Diese Stra\u00dfenverl\u00e4ufe gibt es also schon seit 2.000 Jahren!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man neben dem Modell in die Knie geht und \u00fcber die D\u00e4cher schaut, kann man sogar den H\u00fcgel erkennen, auf dem die r\u00f6mischen Stadtplaner ihre Kolonie errichteten. Das r\u00f6mische K\u00f6ln war so vor Rheinhochwasser gesch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von der mittelalterlichen Stadtmauer zu den K\u00f6lner Ringen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingerahmt wird die Stadt von der mittelalterlichen Stadtmauer, die in einem etwa halbkreisf\u00f6rmigen Bogen von der Severinstorburg zur Eigelsteintorburg verl\u00e4uft. Dieser Bogen entspricht dem Verlauf der heutigen Ringstra\u00dfe (\u201eK\u00f6lner Ringe\u201c \u2013 Kaiser-Wilhelm-Ring, Sachsenring usw.), die nach 1881 \u2013 nach dem Abbruch der Stadtmauer \u2013 genau hier gebaut wurde. Einige Stra\u00dfennamen wie Friesenwall und Pantaleonswall erinnern noch heute an die fr\u00fchere Funktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gebiet au\u00dferhalb der Stadtmauer geh\u00f6rte damals zum Kurf\u00fcrstentum K\u00f6ln, \u00fcber das der K\u00f6lner Erzbischof von Bonn aus herrschte. Die Stadt K\u00f6ln bildete innerhalb dieses F\u00fcrstentums seit 1288 eine autonom agierende \u201eInsel\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">G\u00e4rten und Weinberge?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zahlreichen gro\u00dfen Gr\u00fcnfl\u00e4chen innerhalb der Stadtmauer dienten dem Anbau von Lebensmitteln, aber auch der Produktion eines sauren Weins, der mit Wasser verd\u00fcnnt wurde. Das Wasser wurde durch den Alkohol entkeimt. Die Frischwasserzufuhr aus der Eifel, f\u00fcr die in r\u00f6mischer Zeit Aqu\u00e4dukte gebaut worden waren, bestand im Mittelalter nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-5.webp\" alt=\"Nahaufnahme des Stadtmodells mit dem unvollendeten Dom, auf dem S\u00fcdturm steht der Baukran\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Dom im Stadtmodell (\u00a9 KSM, HAStK-RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Heilige K\u00f6ln mit Bauruine<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6ln bezeichnete sich selbst seit dem Mittelalter als das Heilige K\u00f6ln. Die zahlreichen Kl\u00f6ster, romanischen Kirchen und der noch unfertige K\u00f6lner Dom \u2013 mit Baukran auf dem S\u00fcdturm \u2013 sind im Modell gut zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bekannte Pl\u00e4tze und ein einflussreicher Hafen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die f\u00fcr K\u00f6ln wichtigen, gro\u00dfen Platzfl\u00e4chen bestanden \u2013 so erkennt man deutlich im Modell \u2013 bereits im Mittelalter. Alter Markt, Heumarkt und Neumarkt waren schon damals wichtige Markt- und Veranstaltungsfl\u00e4chen, auf denen sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben abspielte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter Alter Markt und Heumarkt erkennt man im Modell unmittelbar den K\u00f6lner Hafen und die dort stehenden Stapelh\u00e4user, die der Durchf\u00fchrung des sogenannten Stapelrechts dienten. Dieses Recht erlaubte es den K\u00f6lner*innen seit 1259, von ausw\u00e4rtigen Schiffen Abgaben zu erheben und den bevorzugten Zugriff auf Waren von h\u00f6chster Qualit\u00e4t zu haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-6.webp\" alt=\"Nahaufnahme des Stadtmodells mit dem Hafen, davor liegen mehrere Modellschiffe am Ufer\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Hafen im Stadtmodell (\u00a9 KSM, HAStK-RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei machten sich die K\u00f6lner*innen auch geografische Gegebenheiten zunutze: Mit den bauchigen Koggen \u2013 den sogenannten Niederl\u00e4ndern \u2013 konnten Waren \u00fcber die Nordsee und dann rheinaufw\u00e4rts transportiert werden; die Schiffe wurden von Pferden gezogen. In K\u00f6ln mussten diese dann auf eher flo\u00dfartige Schiffe \u2013 Oberl\u00e4nder \u2013 mit weniger Tiefgang umgeladen werden, die besser durch die engen und flachen Passagen etwa am ber\u00fchmten Loreley-Felsen navigiert werden konnten. Ein Stopp in K\u00f6ln war somit oft unvermeidlich. Im Hafen des Modells liegen beide Schiffstypen vor Anker.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum wurde das Modell angefertigt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerhard Fischer war Mitarbeiter des Historischen Archivs der Stadt K\u00f6ln. Er sollte das Modell f\u00fcr die Ausstellung \u201eAlt- und Neu-K\u00f6ln\u201c anfertigen, die seit 1911 geplant und in einer gro\u00dfen Ausstellungshalle gezeigt wurde, die im Bereich des heutigen Aachener Weihers entstand. Diese Ausstellung sollte die historische Bedeutung K\u00f6lns w\u00fcrdigen und gleichzeitig ihre Leistungsf\u00e4higkeit unter Beweis stellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-7.webp\" alt=\"Historische Aufnahme eines gro\u00dfen Ausstellungssaals, in dessen Mitte das Stadtmodell steht\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Modell wurde in einem gro\u00dfen Saal gezeigt, in dem zus\u00e4tzliche Schaubilder die Entwicklung der Stadt erl\u00e4uterten (\u00a9 KSM, HAStK-RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Worum ging es bei der Ausstellung \u201eAlt- und Neu-K\u00f6ln\u201c genau?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ausstellung zog eine Linie von der r\u00f6mischen Antike bis zur reichsst\u00e4dtischen Zeit ab dem Sp\u00e4tmittelalter, in der K\u00f6ln eine der m\u00e4chtigsten St\u00e4dte Europas gewesen war. In einer gro\u00dfen Vitrine wurde daher auch das Ratssilber gezeigt, das zwar erst in der Zeit um 1900 neu angefertigt worden war, aber stilistisch und repr\u00e4sentativ ebenfalls auf diese Epoche der Stadtgeschichte Bezug nahm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Bereich, in dem das aktuelle K\u00f6ln dargestellt wurde, waren beispielsweise der Haushaltskunde-Unterricht der Volksschule zu sehen, die Entwicklung der K\u00f6lner Stra\u00dfenbeleuchtung oder die Aufgaben der Feuerwehr. Aber auch noch heute sehr aktuelle Themen wie der Ost-West-U-Bahn-Bau wurden damals bereits verhandelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im historischen Teil waren \u00fcbrigens neben dem gro\u00dfen Modell und vielen Schaubildern auch zahlreiche Gem\u00e4lde und Kunstwerke aus den Best\u00e4nden des K\u00f6lnischen Stadtmuseums ausgestellt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-8.webp\" alt=\"Historische Aufnahme eines repr\u00e4sentativen Ausstellungsgeb\u00e4udes mit hohem Portal\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Geb\u00e4ude am Aachener Tor wurde eigens f\u00fcr die Ausstellung \u201eAlt- und Neu-K\u00f6ln\u201c errichtet (\u00a9 KSM, HAStK-RBA)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ksm-blog-stadtmodell-9.webp\" alt=\"Historische Aufnahme eines Ausstellungsraums mit gro\u00dfem Stadtpanorama an der Wand und einer Vitrine davor\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein gro\u00dfes Panorama zeigte die mittelalterliche Stadt von Deutz aus. In der Vitrine davor ist das Ratssilber zu sehen, das damals nur wenige Jahre alt war, aber ebenfalls auf das Mittelalter Bezug nahm (\u00a9 KSM, HAStK-RBA)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen zum K\u00f6lner Stadtmodell<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js is-open\" data-initially-open=\"true\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184400\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">Was zeigt das Stadtmodell im K\u00f6lnischen Stadtmuseum?<\/h3><div id=\"ac-184400\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell zeigt K\u00f6ln um das Jahr 1580. Zu sehen sind unter anderem rund 8.000 H\u00e4user, Stra\u00dfen, Kirchen, Kl\u00f6ster, M\u00e4rkte, der Hafen, die mittelalterliche Stadtmauer und der damals noch unfertige K\u00f6lner Dom.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184401\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">Wie gro\u00df ist das Stadtmodell?<\/h3><div id=\"ac-184401\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell misst etwa 320 mal 420 Zentimeter. Es besteht aus sechs Teilen und wiegt insgesamt mehr als 600 Kilogramm.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184402\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">In welchem Ma\u00dfstab wurde das Modell gebaut?<\/h3><div id=\"ac-184402\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Stadtmodell wurde im Ma\u00dfstab 1:750 angefertigt. Dadurch lassen sich zahlreiche Einzelheiten der historischen Stadtstruktur erkennen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184403\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">Wer hat das Modell angefertigt?<\/h3><div id=\"ac-184403\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Modellbauer Gerhard Fischer schuf das Modell im Jahr 1913. Fischer stammte aus Bensberg und war beim Historischen Archiv der Stadt K\u00f6ln besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184404\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">Woraus besteht das Modell?<\/h3><div id=\"ac-184404\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell besteht gr\u00f6\u00dftenteils aus Holz und einer farbig bemalten Kittmasse.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184405\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">Gibt es zus\u00e4tzliche Angebote zum Stadtmodell?<\/h3><div id=\"ac-184405\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine taktile Station erm\u00f6glicht es, wichtige Geb\u00e4ude und die verschiedenen Phasen der Stadterweiterung genauer zu erkunden. Zus\u00e4tzlich steht eine Augmented-Reality-Anwendung auf Tablet-PCs zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\"><h3 id=\"at-184406\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">Warum wurde das Stadtmodell gebaut?<\/h3><div id=\"ac-184406\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell entstand f\u00fcr die Ausstellung \u201eAlt- und Neu-K\u00f6ln\u201c. Diese sollte sowohl die historische Bedeutung K\u00f6lns als auch die Leistungsf\u00e4higkeit der damals schnell wachsenden Gro\u00dfstadt zeigen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4,20 Meter, 8.000 H\u00e4user, 600 Kilogramm: Das Stadtmodell von 1913 zeigt K\u00f6ln um 1580 \u2013 und erkl\u00e4rt, warum die Stadt heute so aussieht, wie sie aussieht.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":18449,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-18440","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-highlight","wpbf-post"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18440"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18463,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18440\/revisions\/18463"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}