{"id":11285,"date":"2024-01-23T17:13:44","date_gmt":"2024-01-23T16:13:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/?p=11285"},"modified":"2024-03-19T21:48:35","modified_gmt":"2024-03-19T20:48:35","slug":"koelle-du-bes-e-jefoehl-was-lieben-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/koelle-du-bes-e-jefoehl-was-lieben-wir\/","title":{"rendered":"K\u00f6lle, du bes e Jef\u00f6hl: Was lieben wir?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Du ming Stadt am Ring! Die Domstadt wird seit Jahrhunderten besungen und gefeiert. Wir lieben unsere Stadt, die bewegt uns t\u00e4glich, sorgt f\u00fcr Wut und macht uns manchmal Angst. K\u00f6ln ist mit seinen 2000 Jahren mehr als nur eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte Deutschlands: K\u00f6ln ist auch ein Gef\u00fchl.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht nur in Bezug auf unsere Stadt, auch in unserem Alltag werden wir von vielen unterschiedlichen Gef\u00fchlen begleitet und beeinflusst \u2013 und das war schon immer so. Auch unsere Vorfahr*innen kannten Angst, Liebe, Hoffnung, Lust oder Wut. Warum also die Stadtgeschichte nicht entlang dieser Emotionen erz\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In unserer neuen Dauerausstellung machen wir ab M\u00e4rz 2024 genau das! Anhand von Fragen wie \u201eWas lieben wir\u201c, \u201eWas macht uns Angst\u201c, \u201eWorauf haben wir Lust\u201c oder \u201eWas macht uns w\u00fctend\u201c betrachten wir die Vergangenheit \u2013 und die Gegenwart \u2013 unserer Stadt unter ganz neuen Blickwinkeln. Und finden \u00fcberraschende Antworten!<\/strong> <strong>Heute reisen wir mit euch in die Zeit zur\u00fcck mit der ersten Frage: \u201eWas lieben wir?\u201c. Seid gespannt auf viele unterschiedliche Antworten!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>\u201eLiebe Deine Stadt\u201c<\/strong> \u2013 So leuchtet seit dem Jahr 2007 ein Schriftzug ausgerechnet \u00fcber der Nord-S\u00fcd-Fahrt. Es ist ein ironischer Kommentar des K\u00fcnstlers Merlin Bauer und zeigt die Bandbreite der k\u00f6lschen Heimatgef\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn die innige Verbundenheit der Menschen mit ihrer Stadt ist sprichw\u00f6rtlich tief verwurzelt. Dabei k\u00f6nnen sie architektonisch misslungene Verkehrsachsen ebenso fr\u00f6hlich \u201e\u00fcbersehen\u201c wie \u00e4rgerliche Baustellen oder nervige Staus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1.jpg\" alt=\"Gem\u00e4lde des K\u00f6lner Doms.\" class=\"wp-image-13141\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1-487x325.jpg 487w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-1-620x414.jpg 620w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der K\u00f6lner Dom pr\u00e4gt die Silhouette der Stadt und ist ihr weltbekanntes Markenzeichen. Nicht nur die K\u00f6lner*innen lieben ihn: In Umfragen belegt er immer wieder Platz eins der beliebtesten Sehensw\u00fcrdigkeiten Deutschlands (K\u00f6lner Dom in antizipierter Vollendung, C. G. Hasenpflug, K\u00f6ln 1834\/36, KSM, Foto: RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">DER DOM BEWEGT DIE HERZEN<\/h2>\n\n\n\n<p>Egal ob christlich, j\u00fcdisch, muslimisch oder auch atheistisch gepr\u00e4gt: Das Herz der K\u00f6lner*innen schl\u00e4gt vor allem f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Geb\u00e4ude in der Altstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6lner Dom ist nicht nur ein gigantisches Gotteshaus und gefeiertes Weltkulturerbe oder nur ein Touristenmagnet mit ihren j\u00e4hrlich sechs Millionen Besucher*innen. Er ist auch ein Jef\u00f6hl. Verewigt in unz\u00e4hligen B\u00fcchern, Bildern, Postern, Ansichtskarten \u2013 und vielen, vielen Liedern. Eines der ber\u00fchmtesten stammt von den Bl\u00e4ck F\u00f6\u00f6ss: \u201eMer losse den Dom en K\u00f6lle\u201c. Der Song geh\u00f6rt ohne Zweifel zu den inoffiziellen Hymnen der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dom begleitet K\u00f6ln seit Jahrhunderten. Als Schutz- sowie christlicher Showroom f\u00fcr die Gebeine der Heiligen Drei K\u00f6nige sorgt der Bau seit 1248 f\u00fcr Arbeit, Wohlstand und Macht. Auch wenn die Dauerbaustelle von 1520 bis 1823 aus Geldnot stillsteht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fertigstellung des Doms 1880 ger\u00e4t zur K\u00f6lner Jubelfeier. Man gab sich kaisertreu, auch wenn so manche K\u00f6lner*innen die Preu\u00dfen nicht besonders geliebt haben. Doch das ist eine andere Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eIch m\u00f6\u00f6ch zo Foo\u00df noh K\u00f6lle jonn\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Von der tiefe Liebe vieler K\u00f6lner*innen zur Stadt zeugt auch ein Evergreen von Willi Ostermann: \u201eIch m\u00f6\u00f6ch zo Foo\u00df noh K\u00f6lle jonn\u201c. Der Song von 1936 wird nach dem Zweiten Weltkrieg zum bewegenden Leitspruch von Kriegsheimkehrenden. Einer von ihnen ist Johann Borsari. In sowjetischer Kriegsgefangenschaft hatte er sein Essgeschirr mit einer Ansicht des K\u00f6lner Doms und dieser Liedzeile verziert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2.jpg\" alt=\"Verziertes Kochgeschirr aus Blech. Eingeritzt ist der K\u00f6lner Dom.\" class=\"wp-image-13144\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2-487x325.jpg 487w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-2-620x414.jpg 620w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In sowjetischer Kriegsgefangenschaft verziert der K\u00f6lner Johann Borsari sein Essgeschirr mit einer Ansicht des K\u00f6lner Doms und der Liedzeile \u201eIch m\u00f6\u00f6ch zo Foo\u00df noh K\u00f6lle jonn\u201c (Kochgeschirr mit K\u00f6ln-Ansicht, J. Borsari, Deutschland\/UdSSR nach 1945, KSM, Foto: RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute geh\u00f6rt das Lied l\u00e4ngst zu den inoffiziellen Stadthymnen und sorgt immer wieder f\u00fcr G\u00e4nsehaut. Ob beim Feiern im Veedel oder Fu\u00dfballstadion \u2013 bei den ersten Takten geht ein Raunen durch die Menge. Daraus wird schnell ein Summen, dann ein Singen und Schunkeln. Und das ist typisch K\u00f6ln\u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3.jpg\" alt=\"Zu sehen ist die Statue der Schneiderfrau.\" class=\"wp-image-13148\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3-487x325.jpg 487w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-3-620x414.jpg 620w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das auf einer Sage beruhende Gedicht der Heinzelm\u00e4nnchen von August Kopisch ist beliebt bei Jung und Alt (Figur der Schneidersfrau, E. &amp; H. Renard, K\u00f6ln 1899, Stadtkonservator*in, Amt f\u00fcr Denkmalschutz und Denkmalpflege, Foto: RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">AUFREGENDE LEGENDEN<\/h2>\n\n\n\n<p>Was lieben die Menschen sonst noch an ihrem K\u00f6ln? Es sind auch die vielen Verz\u00e4llcher und Legenden. Die \u201eHeinzelm\u00e4nnchen\u201c aus dem Gedicht von August Kopisch haben sich zu den \u201eWeltstars\u201c der Sagenwelt hochkatapultiert, nachdem die neugierige Gattin des Schneiders sie nachts erwischt und zum Leidwesen aller in die Flucht gejagt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Lieblingsgeschichten der K\u00f6lner*innen geh\u00f6ren auch \u201eJan und Griet\u201c. Die ungl\u00fcckliche Liebes-Story stammt von Carl Kramer, spielt im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg und ist heute ein fester Bestandteil des K\u00f6lner Karnevals. Aufgef\u00fchrt wird die Legende j\u00e4hrlich vom Reiter-Korps Jan van Werth zur Weiberfastnacht vor dem Severinstor.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4.jpg\" alt=\"Zu sehen ist eine Flasche &quot;K\u00f6lnisch Wasser&quot;. Sie ist gr\u00fcn und hat einen roten Deckel.\" class=\"wp-image-13151\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4-487x325.jpg 487w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-4-620x414.jpg 620w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201eEcht K\u00f6lnisch Wasser\u201c ist ein Markenzeichen f\u00fcr Duftwasser aus K\u00f6ln. Die Bezeichnung \u201eEau de Cologne\u201c ist dagegen l\u00e4ngst ein Gattungsbegriff f\u00fcr Duftwasser aus aller Welt, die aber ganz anders riechen k\u00f6nnen (K\u00f6lnisch Wasser-Nachahmungen aus aller Welt, 20. und 21. Jahrhundert, KSM, Foto: RBA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weltmarken<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass \u00fcbrigens der Dom die schn\u00f6de Hausnummer 4 tr\u00e4gt ist keine Legende und die Nummer hat er tats\u00e4chlich Kaiser Napoleon zu verdanken. Der l\u00e4sst n\u00e4mlich w\u00e4hrend seiner franz\u00f6sischen Besatzung die H\u00e4user erstmals durchz\u00e4hlen. Dabei wird die Hausnummer \u201e4711\u201c f\u00fcr den Kaufmann Wilhelm M\u00fclhens zur Gl\u00fcckszahl. Er benennt sein Duftwasser nach ihr und schafft eine Weltmarke.<\/p>\n\n\n\n<p>Parf\u00fcmeur Johann Maria Farina komponiert im Nachbarviertel wenige Meter weiter das Duftwasser \u201eEau de Cologne\u201c. Das ist das eigentliche Original und findet als Luxusprodukt Fans auf der ganzen Welt. Geliebt haben es auch Napoleon und Johann Wolfgang Goethe. Oder Lady Diana!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">LIEBE ZUR HEIMAT<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5.jpg\" alt=\"Zu sehen ist ein Plattencover. Es ist bunt gestaltet, im Vordergrund ist eine Frau.\" class=\"wp-image-13154\" style=\"width:800px\" srcset=\"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5.jpg 1024w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5-487x325.jpg 487w, https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/ksm-beitrag-liebe-5-620x414.jpg 620w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Y\u00fcksel \u00d6zkasap kommt in den 1960er Jahren als Gastarbeiterin nach K\u00f6ln. Von der K\u00f6lner Plattenfirma T\u00fcrk\u00fcola als S\u00e4ngerin entdeckt, erh\u00e4lt sie in den folgenden Jahrzehnten mehrere goldene Schallplatten. In der deutschen \u00d6ffentlichkeit ist sie nur wenig bekannt (Single-Schallplatte \u201eAlmanya&#8217;ya Mecbur Ettin\u201c, Y. \u00d6zkasap, K\u00f6ln 1976)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Und was w\u00e4re K\u00f6ln ohne seine Musik? Die Liebe zu den heimatlichen T\u00f6nen ist in keiner anderen deutschen Stadt so ausgepr\u00e4gt wie hier am Rhein. Das belegt nicht nur die Vielzahl von \u201eHeimatliedern\u201c und k\u00f6lschen T\u00f6nen, sondern auch die Vielfalt der Musikszene.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielhaft daf\u00fcr steht die sogenannte \u201eUrmutter\u201c der k\u00f6lschen Bands: Die Bl\u00e4ck F\u00f6\u00f6ss geh\u00f6ren heute zum geliebten Kulturgut der Stadt, ihre Songs haben l\u00e4ngst Volksliedcharakter oder sogar Hymnen-Status. Einer von ihnen vereint alle K\u00f6lner*innen auf die fr\u00f6hlichste und nachdenklichste Art internationaler und interkultureller Liebe: Im Song \u201eDer Stammbaum\u201c erz\u00e4hlen die Bl\u00e4ck F\u00f6\u00f6ss von den Wurzeln der heutigen K\u00f6lner*innen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eSu simmer all he hinjekumme, mir sprechen h\u00fcck all dieselve Sproch. Mir han dodurch su vill jewonne. Mir sin wie mer sin, mir Jecke am Rhin. Dat es jet, wo mer stolz drop sin.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein spannender Teil dieser Ausstellungssequenz ist: In einem partizipativen Projekt unterschiedlichste K\u00f6lner*innen gefragt, was Vom seit Kindheit liebgewonnenen Teddyb\u00e4r, bis hin zum Ohring, dessen Pandon die Besitzerin auf der Flucht aus dem Sudan verloren hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diese und noch viel mehr Geschichten rund um das Thema Liebe pr\u00e4sentieren wir ab dem 23. M\u00e4rz 2024 im neuen K\u00f6lnischen Stadtmuseum im fr\u00fcheren Modehaus Franz Sauer \u2013 mitten im Herzen der Stadt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Autor: Michael Bischoff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln und die Liebe, damals und heute: Reist mit uns mit der Frage \u201eWas lieben wir?\u201c in der Zeit zur\u00fcck.<br \/>\nSeid gespannt auf ganz viele unterschiedliche Antworten!<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":11176,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[84],"tags":[],"class_list":["post-11285","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ausstellung-emotionen","wpbf-post"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11285"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11285\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13158,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11285\/revisions\/13158"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.koelnisches-stadtmuseum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}