Special Exhibitions

Our special exhibitions will take you on ever new, exciting trips through time through Cologne’s adventurous past. But they will also look at current topics.


Pop-up! Modehaus Goes Museum 
01.04. – 15.05.2022 

With the reopening in the former Franz Sauer department store in the autumn of 2022, a completely new chapter will begin for the Kölnisches Stadtmuseum. That must be celebrated!

For that reason we are inviting you to our first pop-up event, starting on 1 April 2022. Located at the rear of the new building, there will be a photographic exhibition and a bar with club atmosphere, drinks and DJs.


Auf dem Bild sind die sieben Mitglieder der Band "Höhner" zu sehen. Sie sitzen auf Bühnenkisten und lächeln in die Kamera.
2021 (© Kay-Uwe Fischer)

50 Years: Höhner

Maritim Hotel Köln 
3 Sep–15 Dec 2022

The Höhner band is as much part of Cologne as is Kölsch and carnival. In 1972 the cult band – still known as ‘Ne Höhnerhoff, a feathery quartet in chicken outfits – entertained carnival-goers for the first time. Today it has achieved nationwide fame. Songs such as ‘Via Colonia’ and ‘Ich ben ne Räuber’ are enjoyed by listeners across the generations. With special events such as the classical evenings with the Kölner Philharmonie and the Höhner Rockin’ Roncalli Show, this Cologne institution keeps demonstrating anew that it is musically more multifaceted than just being a carnival band.

In honour of the band’s 50th anniversary, the Kölnisches Stadtmuseum is dedicating a colourful special exhibition to the diverse history of Cologne’s most feathery band.

The exhibition venue will be the Maritim Hotel, which is one of the top addresses in Cologne during carnival season!



Review: Exhibitions since 1996

You can find a chronological list of all special exhibitions since 1996 here. 

The last special exhibition that took place in the museum in Zeughausstraße was ‘COLOGNE 1945. Everyday Life in Ruins’.


Eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte des Roncalliplatzes (2019 – heute)

Zu sehen ist ein Ausschnitt der Bauzaun-Ausstellung auf dem Roncalliplatz.

2019 – heute

Auf dem Roncalliplatz lädt Sie zurzeit eine von unseren Kuratoren erstellte Tafelausstellung vor dem Dom-Hotel zu einer Zeitreise durch die bewegte Geschichte dieses Ortes ein: einer Zeitreise von der ersten Besiedelung des Platzes vor 7000 Jahren bis in die heutige Zeit! Viele faszinierende historische Bilder lassen auf der Präsentation auf dem Dom-Hotel-Bauzaun vergangene Epochen lebendig werden. Auch historische Filme können hier via QR-Code abgerufen werden.

Wussten Sie, dass auf dem Roncallliplatz in früheren Zeiten der „Blaue Stein“ stand, an den zum Tode verurteilte Personen gestoßen wurden? Dass 1885 das zweite Dom-Hotel wegen eines Statikfehlers einstürzte? Dass hier 1916 Mata Haris erstes Treffen mit dem deutschen Geheimdienstchef stattfand? Diese Geschichten und viele mehr finden Sie jetzt auf Kölns „schönstem Bauzaun“ (Kölner Stadtanzeiger).

Freuen Sie sich auf kurzweilige Einblicke in die Vergangenheit eines der wohl bedeutendsten Plätze unsere Stadt!

Alaaf auf Abstand (2021)

Zu sehen ist das Cover der Sonderausstellung "Alaaf auf Abstand". Im Hintergrund läuft ein Funke in einer leeren Halle.

28. Juni 2021 – 11. November 2021

Am Aschermittwoch, dem 17. Februar 2021, endete in Köln eine außergewöhnliche Karnevalssession. Das Pandemiegeschehen gab den Takt vor: Ein Fest, das sonst durch Nähe, Gesang und Schunkeln bestimmt war, musste coronakonform werden.

Zusammen mit drei Kölner Fotografen – Costa Belibasakis, Constantin Ehrchen und Joachim Rieger – begab sich das Kölnische Stadtmuseum ganz nah an die Orte und Akteurinnen des Karnevals 2020/2021. Entstanden sind ausdrucksstarke Fotografien und Reportagen, die die Schattenseiten des Pandemiekarnevals dokumentieren. Sie zeigen die verwaisten Hotspots des Karnevals, fangen aber neben der Melancholie auch die Momente der spontanen Freude ein – und die Entschlossenheit der Kölnerinnen, sich ihren Fastelovend nicht nehmen zu lassen.

Passend zum Pandemiegeschehen während der Session findet die Ausstellung „ALAAF AUF ABSTAND. Bilder einer anderen Session“ (1. Juli bis 3. Oktober 2021) nicht im Museum, sondern online und im öffentlichen Raum statt. Eine Online-Kollektion auf der interaktiven Website www.alaaf-auf-abstand.de präsentiert knapp 40 Bilder, eingebaut in 360°-Aufnahmen der Entstehungsorte.

#Coronia: Objekte aus dem Corona-Alltag (2020 – 2021)

Man sieht eine Grafik mit dem Schriftzug "#Coronia". Das Bild ist auf der einen Seite rosa, auf der anderen Seite rot. Der Text steht in weißer Farbe im Vordergrund.

2020 – 2021

Innerhalb kürzester Zeit veränderte die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 auch in Köln das Leben vollständig: Soziale Kontakte außerhalb der Familie mit mehr als zwei Personen waren plötzlich verboten, die Schulen und Kindergärten geschlossen, ebenso Veranstaltungsstätten und Geschäfte. Im November 2020 folgte der zweite Lockdown …

Um diese Ausnahmesituation für zukünftige Generationen zu dokumentieren und festzuhalten, was die Krise für die Menschen bedeutet, bittet das Kölnische Stadtmuseum alle Kölner*innen um Unterstützung – und zwar um Fotos von Gegenständen, die im Corona-Alltag eine besondere Rolle spielen, vom Mundschutz bis zur improvisierten Spuckschutzwand oder dem Aufruf zur Nachbarschaftshilfe.

Wir veröffentlichen diese Fotos auf Instagram unter dem Hashtag #coroniaksm.

Fotos können Sie weiterhin an folgende Adresse schicken: ksm@museenkoeln.de. Ausgewählte Gegenstände nehmen wir zudem nach Absprache gerne in unsere Sammlung auf.

Übrigens: Auf dem Instagramkanal alaaf_auf_abstand teilen wir mit Ihnen unsere fotografische Sammlung rund um die Ausnahmesession 2020/2021.

KÖLN 1945 (2020 – 2021)

Man sieht eine Aufnahme des zerstörten Kölns nach dem Krieg.

07. November 2020 – 28. Juni 2021

Im Mittelpunkt der eindrucksvollen Ausstellung steht ein großes Stadtmodell von Köln, geschaffen für den Spielfilm »Über die Unendlichkeit« (2019) des schwedischen Regisseurs Roy Andersson. Es zeigt die zerstörte Stadt unmittelbar nach dem Kriegsende 1945: Die Altstadt liegt in Trümmern, kaum ein Gebäude ist mehr oberirdisch bewohnbar. Es leben nur noch etwa 40.000 Menschen in Köln.

Mit diesem ca. 5 x 5 Meter großen Modell sowie zahlreichen Fotografien, Dokumenten, Plakaten und historischen Filmen zeigt die Ausstellung den Alltag in der zerstörten Stadt und gibt einen facettenreichen Einblick in die Kölner Nachkriegszeit 1945 bis 1948.

50 Johr Bläck Fööss (2020)

Man sieht eine bunte Grafik mit den Farben rot, pink und blau. Darauf ist eine große 50 abgebildet und der Name der Band "Black Föös".

21. März 2020 – 30. September 2020

Mit der Single „Rievkooche-Walzer“ beginnt 1970 die Erfolgsgeschichte der Bläck Fööss. Lange Haare, E-Gitarre und nackte Füße – all dies sorgte damals für Stirnrunzeln in der konservativen Karnevalsgesellschaft. Heute, 50 Jahre später, sind die Bläck Fööss zu einem Aushängeschild der Stadt geworden, zu einer musikalischen Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Die Sonderausstellung ist eine unterhaltsame Zeitreise durch 50 Jahre Bandgeschichte. Präsentiert werden einzigartige Objekte aus dem Privatbesitz der Band ebenso wie Erinnerungsstücke der Fangemeinde. Im Fokus auch: Themen der Stadtgeschichte, die von den Bläck Fööss aufgegriffen werden. Mit zahlreichen Hörstationen und einer Mitsing-Box erwarten die Besucher*innen zudem musikalisch viele Überraschungen.

Köln am Rhein (2019 – 2020)

Das Bild ist zweigeteilt. Auf der linken Seite steht auf blauem Hintergrund der Titel der Ausstellunug. Auf der rechten Seite sieht man ein Foto des Kölner Doms nach dem Krieg.

24. August 2019 – 26. Januar 2020

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv Köln

Im Frühjahr 1947 dokumentierte der junge Fotograf Karl Hugo Schmölz das Köln der Nachkriegszeit. Hierbei orientierte er sich an früheren Fotografien, die er und sein Vater Hugo Schmölz in den Jahren 1924 bis 1942 angefertigt hatten – und fotografierte die Plätze, Gebäude und Straßen noch einmal vom gleichen Standpunkt aus.

1994 zeigte das Kölnische Stadtmuseum diese bewegenden Zeitdokumente in einer erfolgreichen Ausstellung. Die Stadtporträts von Hugo und Karl Hugo Schmölz wurden gemeinsam mit aktuellen Fotografien der Orte präsentiert, die wieder aus (möglichst) demselben Blickwinkel aufgenommen worden waren. Auf eindringliche Weise stellte die Ausstellung so das alte, das zerstörte und das – in fast 50 Jahren entstandene – moderne Köln nebeneinander.

25 Jahre später ist ein guter Zeitpunkt, diese Stadtporträtserie erneut aufzugreifen und zu erweitern!

Köln an der Seine (2019 – 2020)

Auf dem Bild sieht man eine schwarz-weiß-Fotografie der Weltausstellung. Es sind Gebäude zu sehen. Auf der linken Bildseite steht der Titel der Ausstellung.

24. August 2019 – 26. Januar 2020

Unter der Schirmherrschaft I.E. Frau Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik
Paris, Sommer 1937. Ein letztes Mal, zwei Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg, gaben sich die Nationen auf der Weltausstellung ein scheinbar friedliches Stelldichein. Das Bild des sowjetischen und deutschen Pavillons unweit des Eiffelturms ist noch heute im kollektiven Gedächtnis.

Kaum bekannt dagegen ist die Rolle, die Köln damals spielte. Als einzige Stadt weltweit errichtete Köln auf der Weltausstellung einen eigenen Pavillon – mit Caféterrasse auf der Seine. Während im Geheimen längst der Krieg vorbereitet wurde, beschworen die Kölner die Völkerverständigung: Hier der brutale Auftritt des deutschen Faschismus, dort seine weinselige, gemütliche Variante.

Mit brillanten, bislang unveröffentlichten Aufnahmen der bekannten Kölner Fotografen Hugo und Karl Hugo Schmölz gibt die Ausstellung eindrucksvoll Einblick in diese heute vergessene Episode der deutsch-französischen Geschichte, mit Köln im Mittelpunkt des Geschehens! Im Fokus auch: die Aktivitäten deutscher Regimegegner und die Werke von Kölner Künstlern, die versuchten, sich in Paris zu behaupten – zwischen fanatischer Gefolgschaft, geschickter Anpassung, stummem Protest oder offenen Widerstand.

KÖLN AN DER SEINE: Ein faszinierendes Panorama des Jahres 1937, von Heinrich Mann als „das eigentlich kritische Europas“ bezeichnet.

Jacques Offenbach: von Köln über Paris in die Welt (2018 – 2019)

Man sieht mehrere Pappfiguren und Werbeaufsteller mit Aufdrucken der Ausstellung.

26. November 2018 – 03. November 2019

Von Köln über Paris in die Welt – so ließe sich der erstaunliche Lebensweg des Jakob „Jacques“ Offenbach (1818–1880) kurz zusammenfassen. Noch heute bewegen die Werke des in Köln geborenen deutsch-französischen Komponisten und Begründers der modernen Operette überall die Herzen der Menschen.

Die Wanderausstellung zeigt mit eindrucksvollen Bildern das Leben und die außerordentliche Karriere Offenbachs. Viele bislang unbekannte und neu entdeckte Dokumente werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. So beispielsweise frühe Szenenfotos Offenbach’scher Uraufführungen oder das musikalische Familienalbum mit seinen ersten nachweisbaren Kompositionen. Auch Alltag und Kultur in den Metropolen Köln und Paris im 19. Jahrhundert lässt die Tafelausstellung anschaulich lebendig werden.
Eine Wanderausstellung in Kooperation mit der Kölner Offenbach-Gesellschaft

Artist Meets Archives: Ronit Porat – Paradiesvogel (2019)

Man sieht, in der Silhouette einer Raubkatze, eine Innenansicht des Kölner Doms.

04. Mai 2019 – 14. Juli 2019

Im Rahmen des Projekts „Artist Meets Archive“ tauchte die israelische Künstlerin Ronit Porat mehrere Wochen in die Graphische Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums ein. In ihrem Fokus: Bildpostkarten aus den Jahren 1918 bis 1938. Mit ihrer teilweise dadaistischen Fotomontage-Methode ließ sie aus diesen Vorlagen neue Erzählungen entstehen.
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Photoszene Köln