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VOR 75 JAHREN: Das zerstörte Köln

7. November 2020 bis 7. März 2021

Im Mittelpunkt steht ein Stadtmodell von Köln, geschaffen für den Spielfilm „Über die Unendlichkeit“ des schwedischen Regisseurs Roy Andersson, der am 19. März 2020 seine Deutschlandpremiere in Köln feiert. Dieses riesige Stadtmodell zeigt eindrucksvoll die zerstörte Stadt unmittelbar nach dem Kriegsende 1945.

Mit dem 1000-Bomber-Angriff in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1942 beginnen die großen Luftangriffe auf Köln. Was die deutsche Luftwaffe im von NS-Regime entfesselten Krieg in Warschau, Rotterdam oder Coventry anrichtet, schlägt nun auf deutsche Städte zurück. In Köln beim Angriff am 29. Juni 1943, im Oktober 1944 und beim letzten großen Luftangriff auf die Kölner Altstadt am 2. März 1945. Insgesamt fallen rund 1,5 Millionen Bomben, was Zehntausende Tote und Verletzte fordert.

Am 6. März 1945 befreien US-Truppen das linksrheinische Köln. Die Altstadt ist zerstört, kaum ein Gebäude mehr oberirdisch bewohnbar. In den Trümmern hausen nur noch etwa 40.000 Menschen. Für sie ist der Krieg endlich zu Ende. Ab dem Sommer 1945 kehren die Kölner zurück, Ende 1945 zählt man wieder 400.000 Einwohner.

Heute, im Jahr 2020, 75 Jahre nach Kriegsende, schließt die Ausstellung thematisch an zur Ausstellung „Kriegsenden in Köln. Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“ des NS-Dokumentationszentrums. Anhand von Fotografien, Dokumenten und Plakaten, Zitaten von Zeitzeugen und historischen Filmen wird die Zeit des NS-Regimes, die Befreiung durch die Alliierten und das Leben in der zerstörten Stadt lebendig. Im Zentrum stehen Fragen nach Verfolgung und Widerstand, nach der Möglichkeit eines Neuanfangs sowie nach der kollektiven Schuld: Wie lebt man in der Trümmerlandschaft Köln und meistert alltägliche Herausforderungen? Wie geht man mit der NS-Vergangenheit um? Wie ist das Verhältnis zu den Besatzern? Wo fängt der Wiederaufbau der Stadt an? Was wird wieder aufgebaut? Was bleibt in Erinnerung? Wie erinnern wir heute?

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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