KÖLN AN DER SEINE
Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937

Unter der Schirmherrschaft I.E. Frau Anne-Marie Descôtes,
Botschafterin der Französischen Republik

24. August bis 15. Dezember 2019

Paris, Sommer 1937. Ein letztes Mal, zwei Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg, gaben sich die Nationen auf der Weltausstellung ein scheinbar friedliches Stelldichein. Das Bild des sowjetischen und deutschen Pavillons unweit des Eiffelturms ist noch heute im kollektiven Gedächtnis.

Kaum bekannt dagegen ist die Rolle, die Köln damals spielte. Als einzige Stadt weltweit errichtete Köln auf der Weltausstellung einen eigenen Pavillon – mit Caféterrasse auf der Seine. Während im Geheimen längst der Krieg vorbereitet wurde, beschworen die Kölner die Völkerverständigung: Hier der brutale Auftritt des deutschen Faschismus, dort seine weinselige, gemütliche Variante.

Mit brillanten, bislang unveröffentlichten Aufnahmen der bekannten Kölner Fotografen Hugo und Karl Hugo Schmölz gibt KÖLN AN DER SEINE eindrucksvoll Einblick in diese heute vergessene Episode der deutsch-französischen Geschichte. Im Fokus auch: die Aktivitäten deutscher Regimegegner und die Werke von Kölner Künstlern, die versuchten, sich in Paris zu behaupten – zwischen fanatischer Gefolgschaft, geschickter Anpassung, stummem Protest oder offenem Widerstand.

Ein faszinierendes Panorama des Jahres 1937, von Heinrich Mann als „das eigentlich kritische Europas“ bezeichnet.

 
 
Karl Hugo Schmölz: Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, Archiv Wim Cox  
Karl Hugo Schmölz: Das Deutsche Haus und der Kölner Pavillon, Archiv Wim Cox  
Karl Hugo Schmölz: Blick auf den Eiffelturm, links das Deutsche Haus, rechts der sowjetische Pavillon, Archiv Wim Cox  
 

Erkunden Sie die Ausstellung mit unserer APP KÖLN AN RHEIN + SEINE und freuen Sie sich auf einen spannenden interaktiven Ausstellungsrundgang!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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